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Jenny-Mai Nuyen - Nijura

Jenny-Mai Nuyen
Nijura
Das Erbe der Elfenkrone

Random House Audio, 2006
Anzahl CDs: 6
Laufzeit in Minuten 440
gekürzte Lesung

Lesealter: ueber 12

Sprecher: Anna Thalbach

Leseprobe 1 (pdf, 0.3 MB)

Hoerprobe 1 (mp3, 1.6 MB)

Bestellen bei amazon.de

Origineller Anfang

Jenny-Mai Nuyen - Nijura

Der Anfang lässt das Herz des Phantasiefreundes höher schlagen, ist es doch ein ungewöhnlicher, an einen Film-Noir erinnernder. Die Femme fatale ist die 13-jährige Arane, in deren Netz sich der 16-jährige Scapa verfängt. Dieser ist der Anführer einer Räuberbande. Doch Arane strebt nach Höherem und der verliebte Scapa will ihr jeden Wunsch erfüllen. In einem Handstreich überfällt er Torron, den Don von Kesselstadt, dem Ort der Handlung. Der Coup gelingt – Scapa und Arane sind die neuen Herrscher der Unterwelt. Doch selbst das ist Arane nicht genug. Sie will neben dem Herrscher von Kesselstadt thronen. Sie schmiedet einen gefährlichen Plan und Scapa rät ihr davon ab. Doch sie hört nicht auf seine Warnungen, geht zur Audienz mit dem Herrscher und verschwindet spurlos.
Jahre später: Scapa hat sich in einen verbitterten, despotischen jungen Mann verwandelt, der den Verlust von Arane nie verwunden hat. Zur gleichen Zeit macht sich das Mischlingsmädchen Nill auf den Weg in die Hauptstadt, um dem König einen mächtigen magischen Gegenstand zu überbringen.

Überraschende Wendungen



„Das Erbe der Elfenkrone“ ist ein gut strukturiertes Phantasiebuch für Jugendliche. Erwachsene mit Leseerfahrung in diesem Genre werden, vermutlich, viele bekannte Elemente finden. Allerdings kann auch Bekanntes begeistern wie in diesem Fall. Dies erreicht die Autorin dadurch, dass sie zahlreiche Überraschungen oder ungewöhnliche Wendungen in die Geschichte einbaut. Die Sprache und der Schreibstil sind recht einfach gehalten. Dies kommt wiederum jugendlichen Lesern zu Gute, da sie sich nicht mit Wort- und Satzungetümen herumschlagen müssen, sondern sich Voll und Ganz auf die schöne Geschichte konzentrieren können. „Helden“ gibt es in diesem Roman zuhauf: Neben dem ungeliebten Mischlingsmädchen Nill, dem undurchsichtigen Scapa und einem zahmen Wildschein spielt noch der Elfenkönig Kaveh eine wichtige Rolle. Einfühlsam schildert sie die Hintergründe der einzelnen Protagonisten und legt viel wert auf die Verdeutlichung der emotionalen Beweggründe – so manche ethisch-moralische Frage wird aufgeworfen und dem Leser ist nicht immer im Voraus klar, wie sich die Einzelne Figur entscheidet. Im Großen und Ganzen ist es eine weich dahin fließende Geschichte, die so manchem Hardcore-Fan wegen fehlender Elemente zu sanft erscheinen kann; diese sind bei Markus Heitz besser aufgehoben.



Dreifaches Vergnügen



Wie die Romanvorlage splittet sich auch die Vortragsart von Anna Thalbach in drei unterschiedliche Intonation auf. Der erste Teil, der ausschließlich von Scapa und Arane handelt, wird von ihr schnell, dynamisch und temporeich erzählt. Hervorragend gestaltet sie besonders die Hörigkeit Scapas gegenüber Arane heraus. Im Gegensatz zum unsicheren, liebestollen Scapa wirkt Arane eiskalt, berechnend und fordert geradezu den Einsatz von Mord und Totschlag von Scapa, um ihre Ziele zu erreichen, die sich, wie sich letztendlich herausstellt, von denen Scapas erheblich unterscheiden.
Im zweiten Kapitel lernen wir viel über die neuen Protagonisten Nill und die Elfengruppe um König Kaveh. Hier verleiht sie jeder Figur eine unverwechselbare Stimme, spricht aber jede weicher, femininer als die Protagonisten im ersten Teil. Erst als Scapa mit seinen grausamen Bandenmitgliedern wieder auftaucht und die Reise von Kesselstadt aus weitergeht, wird die Lesung wieder dynamischer. Der Hörer wird vom Text und der Lesung mitgerissen und kann sich der kumulierten Wirkung dieser beiden Komponenten nicht mehr entziehen bis hin zu einem befriedigenden Ende. Dieses ist zwar nur eine Variante bekannter Themen, doch passt es harmonisch zur sonstigen Gestaltung des Romans.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Es begab sich einst zu einer Zeit, da Menschen und Elfen noch nebeneinander existierten…

Die Halbelfe Nill steht zwischen zwei Völkern – den Menschen und den Elfen –, zwischen zwei Jungen und im Zentrum eines alles bedrohenden Konflikts um die magische Krone der Elfen, die von einem machtbesessenen Menschenkönig geraubt wurde. Allein Nill hat die Möglichkeit, gegen ihn anzugehen. Unterstützt von wenigen mutigen Gefährten, wird sie zur Schlüsselfigur im Kampf um das Fortbestehen des Elfenvolks.

• Der deutsche „Eragon“: ein faszinierendes Fantasy-Debüt voller erzählerischer Wucht.
• Eine bewegende Geschichte über Liebe, Loyalität und Verrat mit hohem Identifikationswert.
• Mitreißend vorgelesen von Anna Thalbach.


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