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Charlaine Harris - Der Vampir, der mich liebte

Charlaine Harris
Der Vampir, der mich liebte


dtv, 2007
Taschenbuch
352 Seiten

Lesealter: ueber 12



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Der Schutzengel und ihr bissiger Verehrer

Charlaine Harris - Der Vampir, der mich liebte

Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einer kleinen Bar in Lousiana. Eigentlich könnte ihr Leben perfekt sein. Sie ist jung, hübsch und hat Spaß an ihrem Job. Wie gesagt eigentlich, wenn das die einzigen Attribute wären, mit denen man sie charakterisieren könnte. Aber Sookie kann Gedanken lesen. Nun sollte man meinen, dass dies spaßig ist, aber diese eine Fähigkeit hat sie schon öfters in brenzlige Situationen gebracht als ihr lieb sein kann.
Als sie an einem eisig kalten Abend von der Arbeit zurück nach Hause fährt, trifft sie auf einen im Schnee herum irrenden Vampir. Es ist Eric, der Besitzer der Vampirbar Fangtasia, verrufen als aggressiver Draufgänger. Jetzt irrt er hilflos durch die Stadt und weiß nicht einmal mehr, wer er ist. Schuld an dem plötzlichen Gedächtnisverlust ist ein mafiöser Hexenzirkel, der von Eric „Schutzgeld“ verlangt. Als Eric sich weigert zu zahlen, löschen sie einfach alle seine Erinnerungen. Sookie nimmt den verwirrten Vampir bei sich auf - und unversehens jagt eine gefährliche Situation die Nächste. Doch ohne Gedächtnis und Machogehabe ist Eric viel attraktiver als sonst...

Der Roman ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Thriller und Liebesgeschichte bei der vor allem die Personen überzeugen. Sookie Stackhouse wirkt (von ihrer außergewöhnlichen Begabung einmal abgesehen) wie jemand, dem man auf der Straße über den Weg laufen könnte. Und auch das Coming-out der Vampire überzeugt völlig. Die Autorin versteht sich darauf, den Leser so gekonnt in die Geschichte einzuspinnen, dass es nur logisch scheint, in einen Laden zu gehen und Blut für etwaige Vampirbesuche zu kaufen. Auch wird mancher noch so fantasyerprobter Leser nach der Lektüre dieses Buches die Nichtexistenz der Vampire anzweifeln. Es sind im Grunde genommen alles „Normalos“. Die Figuren sind so dargestellt, dass es schwer fällt zu glauben, dass sie frei erfunden sind. Vor allem fasziniert es aber, wenn die Ich-Erzählerin Sookie sich in die Gedanken anderer Menschen einklinkt und so erfährt, wie diese Wirklich über sie denken. Dies führt manchmal bei ihr zu Panikattacken, wenn sie bereits Fragen beantwortet, die noch gar nicht gestellt wurden. Kein Wunder also, dass sie einen nicht besonders schmeichelhaften Ruf hat. Doch die Geschichte rund um Eric ist nicht der einzige Handlungsstrang. Weitere, genauso spannende Episoden führen zu beabsichtigten Brüchen. Dies schürt sowohl die Neugier als auch die Ungeduld. Man will ja unbedingt erfahren, wie es mit Erics Gedächtnisschwund weitergeht, aber auch, wie die verschiedenen Episoden zusammenpassen.

Die Altersempfehlung des Verlages kein ohne Zweifel bestätigt werden. Die Schreibweise ist einfach gehalten, die Story spannend und die Entwicklung der Figuren nachvollziehbar. Das Einzige, was ein wenig stört, sind der gelegentliche Einsatz von Fremdwörter, die einfach nicht so wirklich geläufig sind. Wenn hier der Einzelne Verständnisschwiergkeiten haben sollte: unbedingt nachschlagen. Ansonsten könnte es manchmal schwierig werden, die Kernaussage eines Satzes wirklich zu erfassen. Und dies wäre außerordentlich bedauerlich.

Rezensent: Edith Rößler





Verlagsinformation

Sookie Stackhouse ist Kellnerin in einer Bar in Louisiana. Sie ist hübsch, jung, ihr Job macht ihr Spaß. Eines Nachts trifft sie auf dem Nachhauseweg auf einen umherirrenden Vampir. Er hat kaum einen Faden am Leib und außerdem sein Gedächtnis verloren. Zum Glück kennt ihn Sookie: Es ist Eric, der Boss ihres Ex-Freunds Bill. An sich ist er ein draufgängerischer, aggressiver Typ, doch mit dem Gedächtnis ist ihm anscheinend ein Teil seiner Persönlichkeit verlorengegangen: auf einmal ist er freundlich, zuvorkommend und schutzbedürftig. Aber er hat ein gewaltiges Problem: Ein Hexenzirkel ist in die kleine Stadt eingefallen und verlangt Schutzgeld von Eric, der ein erfolgreicher Vampir-Bar-Unternehmer ist. Er weigert sich zu zahlen, mit desaströsen Folgen. Sookie nimmt ihn bei sich auf, mit dem Erfolg, daß eine gefährliche Situation die andere jagt. Und da Eric ein sehr attraktiver Vampir ist, kommen die beiden sich bald ziemlich nah.


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