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Luc Besson - Arthur und die verbotene Stadt

Luc Besson
Arthur und die verbotene Stadt


Baumhaus Verlag, 2007
Anzahl CDs: 6
Laufzeit in Minuten k.A.
gekürzte Lesefassung

Lesealter: bis 12

Sprecher: Christian Brückner


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Der getürkte Selbstmord

Luc Besson - Arthur und die verbotene Stadt

Arthur ist unsterblich - verliebt. Aber ausgerechnet in Prinzessin Selenia. Er – ein unwürdiger Bürgerlicher. Völlig illusorisch, sich Hoffnungen zu machen.
Auch für die kaltschnäuzige, eingebildete Selenia kommt eine solche Verbindung überhaupt nicht in Frage. Bisher hat sie jedem adligen Anwärter kalt lächelnd die Schulter gezeigt – und nun baggert sie dieser Bauerntölpel ständig an! Pfff. Das soll er sich mal ganz schnell von der Backe putzen.
Aber in ihrem Innern sieht es ganz anders aus. Da wünscht sie sich fast, nicht mit der Bürde der Königstochter belastest zu sein – frei zu sein. Ach wie wäre das herrlich! Wenn da nicht die Knochenarbeit auf den Feldern wäre, das miese Essen, kochen, putzen, backen. Igitt. Und nicht einen einzigen Diener, geschweige denn Zofen, Kammermädchen usw. Doch Arthur lässt nicht locker und wendet dann einen wirklich fiesen Trick an, damit Selenia sich endlich erklärt.

Nahtloser Übergang

In den ersten Minuten des Hoerbuches führt Luc Besson den Hoerer in die Geschehnisse des ersten Teils „Arthur und die Minimoys“ ein. Und dies geschieht auf eine bisher einmalige, visuell hervorragend gestaltete Art und Weise: aus dem Blickwinkel eines gerade aus dem Schlaf erwachenden Hundes schildert er in einer bildlich perfekt erzählten Totalen den Garten; de Facto also aus einer Mittelsicht zwischen „Normalem Erwachsenen“ und winzigen Minimoys. Mit einer langen Kamerafahrt zoomt er erst langsam, dann beschleunigend, auf ein für das menschliche/tierische Auge völlig nebensächliches Detail in einer Mauer; dabei glaubt man förmlich zu sehen, wie die Kamera zuletzt über die kräftig grünen Grasspitzen auf die Gartenmauer zu rast. Bis dahin erkennt man in der Ferne zunächst nur drei Fliegendreck große Punkte, welche sich beim Close-Up als unsere Helden entpuppen. Was Luc Besson dann dem Hoerer bietet, ist genau der Stoff, aus dem seine Filme sind: starke Visionen, glänzend arrangierte Sets, mehrdimensionale Figuren, sich überschlagende Ereignisse, witzige Einfälle, oszillierende Spannungskurve – und das alles in einem flüssigen Stil und wie aus dem Fels gemeißelt.

Gelungener Ausgleich

Christian Brückners Lesung ist Ambrosia für die Ohren. Er selbst scheint wie befreit, von der Eindimensionalität des ersten Teils in die Mehrdimensionalität von „Arthur und die Verbotene Stadt“ wechseln zu können. Denn auch seine Lesung konnte letztendlich nicht völlig überzeugen. Hier erzählt er mitreißend die Abenteuer der jugendlichen Helden, schelmisch grinsend die witzigen, auflockernden Begebenheiten. Treffend bringt er die Peinlichkeiten zweier verliebter, tollpatschiger Teenager zum Ausdruck, so als durchlebe er nochmals seine eigenen ersten Erfahrungen – nur mit dem Unterschied, dass er heute zum Schmunzeln findet, was ihn damals vielleicht an den Rand des Wahnsinns trieb. Es Bedarf keiner Erwähnung, dass er für jeden der unterschiedlichsten Charaktere stets den richtigen Tonfall findet. Und auch hier legt Besson um einiges, und vor allen Dingen, vielfältiger und mehrschichtiger zu. Trafen unsere Protagonisten im ersten Teil „nur“ einen Immobilienhai, einen verrückten DJ, einen undurchsichtigen Kneipenwirt und ansonst nur die üblichen Verdächtigen, greift er hier viel tiefer in den Zauberhut; allerdings gibt es auch hier nicht nur Grund zur Freude: manchmal langt er auch kräftig daneben und landet in der Mottenkiste. Allerdings dürfte dies nur älteren oder Phantasieromanerprobten auffallen und kann als solches nicht wirklich als entscheidendes Manko betrachtet werden.

Rezensent: Wolfgang Haan





Verlagsinformation

Noch niemand ist aus der Verbotenen Stadt Nekropolis jemals wieder zurückgekehrt, das wissen Prinzessin Selenia, Arthur und Bétamèche sehr wohl. Und doch machen sie sich dorthin auf den Weg, schleichen durch finstere, Angst einflößende Gänge und versuchen unerkannt zum Palast von M. dem Mörder vorzudringen. Sie sind auf der Suche nach Arthurs Großvater, denn nur er weiß, wo sich der Schatz befindet, mit dem das Haus von Arthurs Großmutter gerettet werden kann. Außerdem muss Prinzessin Selina M. den Mörder daran hindern, ihr kleines Volk der Minimoys zu vernichten.

Wird Arthur seinen Großvater rechtzeitig wiederfinden, Prinzessin Selina den Tyrannen besiegen? Und wird es Arthur gelingen, das Herz von Selina zu gewinnen?

Eine aufregende Reise in die Verbotene Stadt erwartet die drei Gefährten.

Geistreich, humorvoll, frech - allerbestes Lesevergnügen nicht nur für Kinder!

Über 570.000 verkaufte Exemplare "Arthur" in Frankreich!

"Arthur" kommt 2006 unter der Regie von Luc Besson in die Kinos. Mehr Infos zum Kinofilm auf "Arthur und die Minimoys"


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