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Frank Beddor - Das Spiegellabyrinth

Frank Beddor
Das Spiegellabyrinth


dtv, 2007
336 Seiten

Lesealter: ueber 12


Hoerprobe 1 (mp3, 0.5 MB)

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Blümchen-Alyss und Gothic-Redd

Frank Beddor - Das Spiegellabyrinth

Prinzessin Alyss von Wunderland wächst standesgemäß in einem Königreich heran. Behütet von ihren Eltern scheint ihr die Welt rosarot. Nichts trübt den Frieden, nichts läßt darauf schließen, dass die Idylle nur noch von kurzer Dauer sein wird. Doch da geschieht das Unfassbare: ihre neidische, böse, schwarzmagische Tante Redd fällt in das unvorbereitete, friedvolle Wunderland ein. Sie tötet alle Angehörigen der Herrscherfamilie, reißt die Macht an sich und errichtet ein Horrorregiment. Nur die Prinzessin Alyss kann wie durch ein Wunder dem Massaker entgehen: durch einen Portalspiegel flüchtet sie in eine Parallelwelt – das viktorianische London. Entsetzt stellt sie fest, dass ihr der Rückweg versperrt ist. Für ihre englischen Adoptiveltern sind Alyss Kindheitserinnerungen spinnerte Phantastereien. Und so schickt sie sich in ihr Unglück. Was sie nicht weiß: Mac Rehhut, der einstige Leibwächter ihrer ermordeten Mutter, sucht weiterhin nach Alyss. Und gibt auch nicht auf, als bereits viele Jahre ins Land gezogen sind.

Der Roman „Das Spiegellabyrinth“ ist eine moderne, düstere Variante des vom englischen Autor Lewis Carroll geschriebenen Kinderbuches „Alice im Wunderland“. Doch ist es nicht so, dass man die Ursprungsgeschichte kennen muss, um die neukomponierte Handlung zu verstehen. Frank Beddor liefert dem Hoerer unter anderem eine fiktive Entstehungsgeschichte dieses Klassikers der Weltliteratur. Sein Wunderland wird so ähnlich beschrieben wie „unsere“ Welt. Nur mit dem Unterschied, dass man als Transportmittel, statt Bussen und Taxen, Spiegel benutzt, um von einem Ort zum anderen zu reisen. Außerdem können die Wunderländer durch die Kraft der Imagination Dinge aus dem Nichts erschaffen. Und sie erfinden Dinge, die sie dann in unsere Welt schleusen - wo sie dann von unseren Erfindern neu erfunden werden. Im Wunderland können Bäume und Blumen sprechen; Spielfiguren und Karten sind lebendig.
Es ist eine Welt voll Frieden und phantastischer Kreaturen bis Alyss Tante Redd es in einen Ort voll Tyrannei, Angst und Gewalt verwandelt. Beispielsweise verbietet sie den Pflanzen das Sprechen und allen, die dem alten Königshaus noch die Treue halten, drohen scharfe Strafen, von denen Verbannung aus dem Lande noch die glimpflichste ist.
Die Figur der Alyss wird als Wildfang beschrieben. Allerdings macht sie in London eine große, bittere Wandlung durch: aus dem lebensbejahenden und Freude versprühenden Prinzeßchen wird ein stilles, in sich gekehrtes junges Mädchen.
Zudem enthält der Roman einige Wortspiele aus der ursprünglichen Fassung wie beispielsweise das WEISSE KANINCHEN, das nie Zeit hatte, welches zu Alyss Hauslehrer NANIK SCHNEEWEISS wurde.
Alles in Allem ist dieser Roman unvergleichlich gut und unbedingt lesenswert – Allerdings muss betont werden, dass es kein Ende im eigentlichen Sinne gibt – wie sich die Geschichte weiter entwickelt und ob der Autor es schafft, den Leser weiterhin an seine Welt zu fesseln, werden die beiden nächsten der als Trilogie ausgelegten Serie zeigen.

Rezensent: Edith Rößler





Verlagsinformation

Die wahre Geschichte über Alice, pardon, ALYSS im Wunderland!

Alyss wächst in einem Land voller Wunder auf. Ihre Einbildungskraft ist so groß, dass alles, was sie sich ausdenkt, automatisch Wirklichkeit wird. Nicht zuletzt dank dieses Talentes wird sie eines Tages Königin sein. Doch an ihrem siebten Geburtstag fällt ihre Tante Redd mit einem Heer ins Wunderland ein. Die Königin, Alyss’ Mutter, wird ermordet. Alyss gelingt es zu fliehen – sie nutzt eine Öffnung in die Gegenwelt und gelangt ins viktorianische London, wo sie von einer Straßenkinderbande aufgenommen und schließlich von einer Oxforder Familie namens Liddell adoptiert wird. Der Weg zurück nach Wunderland scheint ihr verschlossen: Alyss hat keine Hoffnung mehr, ihre Heimat noch einmal wiederzusehen.

Mac Rehhut jedoch, ein treuer Leibgardist ihrer toten Mutter, hat die Suche nach Alyss nicht aufgegeben und spürt sie in der Gegenwelt auf. Aber auch die Spione der bösen Königin Redd ruhen nicht – sie schickt Mac und Alyss einen Killer hinterher, ein grausames Geschöpf, halb Katze, halb Mensch, das stets ein Grinsen im Gesicht trägt. Der Kampf mit dem Killer ist nicht die letzte Bewährungsprobe für Alyss. Um sich gegen Redd durchzusetzen, muss sie ihren Weg durch das geheimnisvolle Spiegellabyrinth finden, das sich allein für die rechtmäßige Königin auftut ...


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