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Jutta Langreuter - Käptn Sharky und das Geheimnis der Schatzinsel

Jutta Langreuter
Käptn Sharky und das Geheimnis der Schatzinsel


Coppenrath Verlag, 2007
Anzahl CDs 1
Laufzeit in Minuten: 42
Hoerspielfassung

Lesealter: bis 6

Sprecher: Lara Torp, Thomas Nicolai, Rainer Bielfeldt, Dirk Bach
Illustrator: Silvio Neuendorf

Hoerprobe 1 (mp3, 0.2 MB)
Hoerprobe 2 (mp3, 0.2 MB)
Hoerprobe 3 (mp3, 0.2 MB)
Hoerprobe 4 (mp3, 0.2 MB)

Bestellen bei amazon.de

Ho-johe-joho – Piraten sind nun mal so

Jutta Langreuter - Käptn Sharky und das Geheimnis der Schatzinsel

Der sehr kleine Käpt’n Sharky, selbsternannter unbesiegter Schrecken der Meere, geht an einem heißen Sommertag auf große Fahrt. Und begegnet dem schlechtgelaunten, da gelangweilt auf seinem Boot sitzenden Jungen Michi. Er nimmt ihn als „Geisel“. Doch bald wird dieser von der Geisel zum Abenteuer-Reisegefährten, Helfer und gar Retter in der Not – kurzum zum echten Piraten-Freund.

Sharky’s verrückte Crew besteht aus dem „Schiffshausmeister“ Pi-Ratte und dem „ungemein gefährlichen“, unbesiegbaren Chefpiraten Papagei Coco. Diese werden auch im Anfangstitel vorgestellt. Dessen eingängige Melodie lässt übrigens schon durch ihren Rhythmus die „Dramatik“ der kommenden Abenteuer erahnen. Aber auch komische Kapriolen und Kadenzen sind in das Musikstück eingebettet. Diese geben dem kleinen Hoerer schon einmal einen Vorgeschmack auf die ulkigen Facetten des Hoerbuches. Die gesanglichen Qualitäten des Comedians Dirk Bach alias Sharky genügen sicher nicht Konzertsaalansprüchen – doch gerade das nicht Perfekte, Schräge daran gibt dem Lied noch zusätzliche Komik.

Der Erzähler, Rainer Bielfeldt, beginnt im 2. Track die Geschichte spannungsreich und unterhaltsam zu erzählen. Dabei ändert er Sprechtempo und Stimmhöhe angemessen und stets passend. Immer wieder eingestreute peppige Dialoge der handelnden Figuren tragen zum abwechslungsreichen Hoergenuss bei. Dabei wird unter Garantie kein Kind, und auch Erwachsener, ein Schmunzeln unterdrücken können.
Beispielsweise die Schwerhörigkeit der Ratte, die statt „fette Beute“ „nette Leute“ versteht oder „backbord“ mit „Sacksport“ wiedergibt. Gleiches gilt auch für Sharky’s oft geäußertem Fluch „Fliegendreck und Spinnenschleim“.
Spannend für die Dreijährigen ist es mit Sicherheit auch, die von Jutta Langreuter geschaffenen kuriosen Wortschöpfungen zu enträtseln. Beispielsweise „Glu-Glu“, das sich als ein auf Ex getrunkenes Glas Wasser entpuppt.
Nebenbei erfahren die Zuhoerer spielerisch noch eine Menge interessante Fakten aus dem Leben eines Piraten. Dies ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken: fade Verpflegung aus Labskaus, Stockfisch und Quallen mit Zwieback. Dann das mühsame Schiffe entern und anschließende ausrauben. Während der kurzweiligen Reiseschilderung lernen die Hoerer darüber hinaus und wie ganz nebenbei reichlich maritimes Vokabular von „Kajüte“ über „Reling“ bis zu „meutern“ und typische Wendungen wie „Mann über Bord“ oder „alle Mann an Deck“. Auf der Schatzinsel stehen dann astlose Bäume (Palmen) und en passant wird auch vermittelt, dass Riesenschildkröten ihre Eier zum Schutz vor Feinden beim Ausbrüten im warmen Sand vergraben.

Sharky und seine Mannen stechen also in See und begegnen dem gelangweilten Michi, dessen Boot der Kapitän todesmutig entert.
Nach einem aufregenden Schwert-gegen-Schrubber-Duell wird der Junge schließlich gefangen genommen und mangels Seil mit einem Gürtel gefesselt. Die statt Gold und Juwelen erbeutete Schokolade wird gemeinsam genüsslich verzehrt, nachdem zuvor angesichts des ewigen Zwiebackmenüs nur von Schokoladen-Rührei und –Braten phantasiert worden war.

Die Autorin Jutta Langreuter hat eine lustige und spannende Geschichte erdacht, die von Wortwitz, schrulligen Eigenheiten der Hauptfigur Sharky und überraschenden Wendungen lebt. Die Sprecherrollen sind glänzend besetzt. Dirk Bach als Sharky verkörpert den sich selbst enorm überschätzenden und somit komisch wirkenden Kapitän überzeugend. Lara Torp spricht und singt den Michi erfrischend unaufgeregt. Sowohl die Ratte als auch den Papagei in den Liedern und Hoerspielfragmenten zu besetzen, gelingt Thomas Nicolai wunderbar und trägt ganz wesentlich zur Komik des Hoerbuches bei.

Die 4 Lieder fügen sich in das Geschehen ein und die abschließende Wiederholung des – nun gemeinsam gesungenen - Piratenliedes wirkt als gelungene Klammer.

Neben dem obligatorischen Verlagstext enthält das Booklet auch noch die Liedertexte. Des Weiteren hebt sich das Beiheft aus der Masse der Veröffentlichungen dadurch hervor, dass auch dieses vom Illustrator Silvio Neuendorf gestaltet ist. Dessen farbenfrohe Illustrationen zeigen den so gar nicht fürchterlich wirkenden Sharky samt seiner Mannschaft sowie eine Strandszene.
Ein weiteres Bonbon sind die 7 auf der CD enthaltenen Vorlagen, die per Computer ausgedruckt werden können. Durch ihr Großformat eignen sie sich hervorragend, auch für ungeübte kleine Künstler, zum Ausmalen. So kann sich jedes Kind seinen eigenen Käpt’n Sharky schaffen und Einzelheiten des gehoerten spielerisch darstellen.

Rezensent: Silvia Ströhmann





Verlagsinformation

Endlich passiert mal was Aufregendes, denkt Michi und lässt sich gern auf das Segelschiff des kleinen Piraten bringen! Die beiden freunden sich an und als sie in einer kleinen Flaschenpost eine alte vergilbte Schatzkarte entdecken, begeben sie sich begeistert auf Schatzsuche.


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