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Holly Black - Die Spiderwick Geheimnisse

Fataler Fehler

Holly Black - Die Spiderwick Geheimnisse

Jared Grace ist stinksauer auf seine Mutter und seine Geschwister: immer, wenn etwas schief geht, wird ihm die Schuld zugeschoben; egal, was er zu seiner Verteidigung vorbringt, niemand glaubt ihm. Dabei kann er doch nichts dafür, dass sich seine Eltern scheiden ließen und sie von New York in das leerstehende Haus von Großtante Lucinda umziehen mussten – die übrigens seit Jahren in einer Nervenheilanstalt sitzt, weil sie Elfen und Geister sehen kann. Dabei begann der Aufenthalt der 9-jährigen Zwillingsbrüder Jared und Simon sowie ihrer 13-jährigen Schwester Mallory im geheimnisvoll verwinkelten alten Herrenhaus durchaus viel versprechend. Bei einem ihrer Streifzüge entdecken die drei einen alten Speisenaufzug. Der hitzköpfige Jared lässt sich mit diesem nach oben ziehen und entdeckt eine Geheimkammer voller Bücher, in dem ein Schreibtisch steht. Auf der Tischplatte liegt ein Blatt mit einem Rätsel. Die Lösung dieses Rätsels führt ihn auf den baufälligen Dachboden und zu einer alten Truhe. Dort findet er ein Buch mit dem merkwürdigen Titel „Arthur Spiderwicks Handbuch für die phantastische Welt um dich herum“.
Fatalerweise begehen die drei Geschwister dann jedoch zwei entscheidende Fehler: zum einen zerstören sie unbewusst die Wohnung des äußerst nachtragenden Wichtelmännchen Thimbletack und schlagen dann auch noch dessen Warnung in den Wind, sich sofort des Buches zu entledigen.



Clive Staples Lewis - Der König von Narnia

Adams-Söhne und Evas-Töchter

Clive Staples Lewis - Der König von Narnia

Eiskalt erwischt
„Rufe sie auf! Die Riesen und Werwölfe… Die Gespenster und Menschenfresser… die Vampire und Dämonen … die Hexen, Furien und das Volk der Giftpilze.“ Mit diesen Worten ruft die böse Hexe ihre Untertanen zum finalen Kampf auf. Denn kriegerisch geht’s zu im „König von Narnia“, dem zweiten Teil der „Chroniken von Narnia“.
Der erste Teil, „Das Wunder von Narnia“, erzählte von der abenteuerlichen Reise Digorys und Pollys, der Entstehung von Narnia und wie die böse Hexe dort hin gelangte. Viele Jahre später hat die Hexe soviel Macht erlangt, dass sie das einst blühende Land in eine Eiswüste verwandelt hat. Doch schon ist der Löwe Aslan auf dem Weg, den Bann zu brechen. Aber er alleine kann es nicht schaffen. Nach einer alten Prophezeiung kann dies nur mit Hilfe von „Adamssöhnen“ und zwei „Evastöchtern“ geschehen. Doch wie sollen diese Menschen nach Narnia gelangen?



Jonathan Stroud - Bartimäus - Das Auge des Golem

Mister Wichtig

Jonathan Stroud - Bartimäus - Das Auge des Golem

Die Geschehnisse in Jonathan Strouds zweitem Buch „Bartimäus – Das Auge des Golem“ setzen über zwei Jahre nach „Bartimäus und das Amulett von Samarkand“ ein. Neben London spielt Prag eine große Rolle. Erst durch die Zerstörung Prags durch den englischen Premierminister Gladstone vor über 100 Jahren stieg London zur Zauberermetropole auf. Prag bot damals als ultimative Waffe Golems auf. Doch diese waren Gladstones Magierstab nicht gewachsen. Und so ging mit Prag auch das Wissen darüber unter, wie man einen Golem erschafft – so glaubte man zumindest …




Ingo Siegner - Der kleine Drache Kokosnuss

„Schwein gehabt“ sprach die Ziege

Ingo Siegner - Der kleine Drache Kokosnuss

Zum Pilzesammeln machen sich Kokosnuss, der kleine Drache, und seine Freundin Matilda auf in den Klippenwald und ahnen nicht, dass aus dem kleinen Spaziergang eine großartige Rettungsaktion wird. Denn zu ihrem Erstaunen treffen sie auf eine kleine freundliche Ziege, die verzweifelt versucht, den Korken aus einer Flasche zu ziehen und schier daran verzweifelt. Die Beiden sprechen sie an und erfahren, dass es sich bei der Ziege um den verhexten Zauberer Holunder handelt, dem gutmütigen und gerechten Herrscher über das Flaschenland. Der missgünstige Zauberer Ziegenbart hat ihm heimtückisch seinen Zauberstab gestohlen, ihn verwandelt und sich selber zum König ernannt. Seit dem leidet das Land unter der Tyrannei des bösen Zauberers. Erzürnt bieten die Beiden Holunder an, ihm zu helfen, sein Land zu befreien und Ziegenbart zu vertreiben.




Ingo Siegner - Der kleine Drache Kokosnuss

Eine Möwe als Wetterfrosch

Ingo Siegner - Der kleine Drache Kokosnuss

Die Drachenkinder- und Stachelschweinschulklasse sitzen wegen eines Sturms auf der Schildkröteninsel fest. Hier lebt die uralte Schildkröte namens „die olle Minna“, Geschichtenerzählerin und Inselhistorikerin. Am Abend, an dem die Geschichte beginnt, lädt sie die Gäste ein, ihrer Erzählung vom „Roten Rudolf“, dem gefürchteten Pirat der Sieben Weltmeere, zu lauschen. Unermessliche Schätze raffte der Freibeuter zusammen. Doch sein größter Schatz war „Das rote Amulett“. Dieses verlieh ihm Mut und Tollkühnheit und er legte es nie ab. Die Legende sagt, dass der Pirat mit seinem Amulett vor der Schildkröteninsel untergegangen ist und gleich ist Kokosnuss Feuer und Flamme: er will mit seinen Freunden am nächsten Tag nach dem Amulett tauchen…




Debie Gliori - Voll fies verzaubert

Der Anschein täuscht

Debie Gliori - Voll fies verzaubert

Pandora und Titus sind stinksauer auf ihren Vater Luciano, den Schlossherrn von Schloss Strega. Nur wegen eines kleinlichen und blöden Streits mit seiner Frau über das ungenießbare Essen, dass von der hochsensiblen und völlig kritikunfähigen französischen Köchin zubereitet wird, ist er aus dem Haus gerannt und seit dem spurlos verschwunden. Er hat es nicht einmal nötig, sich zu melden und mitzuteilen, wo er sich aufhält! Einzig ihr neues Hobby hält die beiden bei Laune: Kindermädchen verschrecken. Bisher haben sie rund ein Dutzend dieser Spezies schreiend in die Flucht geschlagen und so langsam wird das Spielchen langweilig. Doch heute kommt schon wieder so eine alte Tante und so treffen die beiden ihre Vorbereitungen, um auch diese zu vergraulen. Doch sie haben die Rechnung ohne Miss McLachlan gemacht. Denn was die Kinder nicht ahnen, ist, dass diese auch eine Geheimnis hat: Sie ist eine furchtlose Hexe, die selbst vor den größten Herausforderungen nicht zurückschreckt – sie wechselt sogar volle Windeln!!!




Kate DiCamillo - Die wundersame Reise des Edward Tulane

Ein märchenhaftes Buch

Kate DiCamillo - Die wundersame Reise des Edward Tulane

Vielen Kinderbuchfreunden ist der Hase Felix ein Begriff; neugierig, liebevoll, vorurteilsfrei und immer zu einer Entdeckungsreise bereit. Bisher haben ihn seine Reisen in viele fremde Länder geführt. Dabei hat er viel erlebt und gelernt und viele Freunde gewonnen. Doch bei allem Spaß, den er auf seinen Ausflügen hatte, ist für ihn Sophie, seine „Besitzerin“, das wichtigste auf der ganzen Welt. Ihr schreibt er lange Briefe und zu ihr kehrt er immer wieder zurück. Allerdings ist er auch schon ein bisschen mitgenommen – er ist halt ein Spielzeug, das geknuddelt und mit dem gespielt wird.




Hennig Boetius - Troll Minigoll von Trollba

Eines der besten Kinderhörbücher der letzten Zeit

Hennig Boetius - Troll Minigoll von Trollba

Troll Minigoll von Trollba sieht aus wie ein Golfball: klein, weiß und rund ist seine Tagesgestalt. Denn Trolle erwachen nur nachts zum Leben und nehmen dann eine menschenähnliche Gestalt an. Die Insel Trollba ist seine und die Heimat vieler weiterer Trolle, die bisher in friedlicher Eintracht zusammenleben. Einen besonderen Spaß machen sich Trolle daraus, Menschen zu erschrecken und so ist die Freude groß, als in der Nähe eine Familie ihr Zelt aufschlägt. Doch dummerweise wird Minigoll in seiner Steinform mit eingepackt, als diese nach Hause fahren. Dort erlebt er merkwürdige Dinge, sitzen die Menschen doch täglich stundenlang vor einem viereckigen Kasten, in dem „kleine Schreimenschen“ ihr Unwesen treiben. Vielleicht ist dieser der Anführer der Menschen, der diesen Befehle erteilt?




Dietrich Grönemeyer - Der kleine Medicus

Der kleine Schamane und der große Mikrotherapeut

Dietrich Grönemeyer - Der kleine Medicus

Nanolino stockt schier der Atem: sein bester Freund Frido windet sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden der Turnhalle. Beim Sturz vom Seil muss er sich etwas gebrochen haben. Doch schon sind sein Lehrer Mister Schlau und seine anderen Freunde bei ihm, stehen jedoch etwas hilflos und unsicher herum; und das will schon etwas heißen, wenn ein Lehrer Mister Schlau heißt, weil er nie etwas vergisst. Doch diesmal ist es der vorwitzige Nanolino, der schlauer als Mister Schlau ist und weiß, wie seinem Freund geholfen werden kann: seine Großmutter, eine Art Kräuterhexe, hat ihm einmal geraten, Verletzungen mit Eis zu kühlen und das verletzte Glied hoch zu lagern – und dies sagt er dann auch. Rasch bringt der Hallenwart einen riesigen Beutel mit Eiswürfeln herbei, den er aus seinem Kühlschrank entnimmt. Dieser lagert vermutlich deshalb dort, weil der Hallenwart im Nebenberuf Barkeeper in einer Cocktailbar ist und Unmengen davon braucht. Gesagt – getan und ab geht es zu Dr. X, dem örtlichen Radiologen. Natürlich ist dessen richtiger Name nicht „X“ sondern ein unaussprechlicher asiatischer. Doch da dieser mit „X“ anfängt, zumindest das weiß man mit Sicherheit, und Röntgenstrahlen auf englisch „X-Ray“ heißen, ist dieser Spitzname für einen Radiologen in einem Kinderbuch so nahe liegend, dass man sich wundert, dass bisher noch kein anderer Kinderbuchautor auf diese gleichzeitig einfache wie geniale Idee gekommen ist.




Pierre Franckh, Julia Franckh - Papa, erklär mir die Welt, ich erklär dir meine

Wenn Papa in Nöte kommt

Pierre Franckh, Julia Franckh - Papa, erklär mir die Welt, ich erklär dir meine

So, wie hier Vater und Tochter miteinander umgehen, dürfte der Traum vieler Eltern und/oder Kinder sein. Aber solch ein Verhältnis erreicht man nicht mal „eben so“, in dem man sich diese CD kauft und diese gemeinsam mit seinem Nachwuchs anhört. Das spürbare Vertrauen und die Art, wie die Beiden während dieser Aufnahme miteinander umgehen, zeugen deutlich von einem innigen Verhältnis zwischen Vater und Tochter. Es ist wunderschön, wirkt nicht aufgesetzt oder einstudiert und verleiht dem Hörbuch soviel Leben, dass dem gegen über die Printausgabe wie „Das Wort zum Sonntag“ wirkt.




Clive Staples Lewis - Die Chroniken von Narnia 01 - Das Wunder von Narnia

Heiliger Herr im Himmel – ist das nicht geradezu herrlich!

Clive Staples Lewis - Die Chroniken von Narnia 01 - Das Wunder von Narnia

Polly und Digory, zwei Kinder aus London, blicken sich ängstlich um. Doch die sie umgebende Dunkelheit ist undurchdringlich. Kein Laut ist zu hören und selbst die Luft scheint still zu stehen. Sie befinden sich in einem Nichts. Doch dieses Nichts beginnt zu klingen. Ein Gesang ohne Text und Melodie erklingt, wechselt die Richtung, ja scheint sogar aus dem Boden unter ihren Füssen zu kommen. Es ist das Schönste, was die Beiden je gehört haben. In die dunkle Stimme fallen
weitere ein, unzählige kalte klare klirrende Silberstimmen. Und als ob eine unsichtbare Hand einen Schleier wegreißt, prangen am Himmel von einer Sekunde auf die nächste unzählige flammende Sterne, Sternbilder, Planeten und Galaxien. Bevor sie sich von ihrer Überraschung erholen können, geht langsam die Sonne auf und sie erblicken den Sänger. Es ist ein riesiger, zotteliger Löwe.




Boy Lornsen - Robbi, Tobbi und das Fliewatütt Teil 3

Kleiner Konstrukteur hilft ratterndem Roboter

Boy Lornsen - Robbi, Tobbi und das Fliewatütt Teil 3

Tobias „Tobbie“ Findeisen macht das Beste aus seiner Situation: Statt draußen im herrlichstem Sommerwetter herumzutollen, muss er wegen eines Schnupfens das Bett hüten. Doch statt Trübsal zu blasen, geht er seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Dem Erfinden. Gerade tüftelt er an einem besonders ausgefeilten Projekt herum – dem Bau eines Fliewatüüt. Dieses kann fliegen wie ein Flugzeug, schwimmen wie ein Boot und fahren wie ein Auto. Nach einem langen Tag anstrengenden Konstruierens fallen Tobbie die Augen zu. Doch kurz vor dem Einschlafen zuckt ihm noch ein Gedanke durch den Kopf: „Wer würde ihm das Fliegen beibringen?“




Boy Lornsen - Robbi, Tobbi und das Fliewatütt Teil 2

Kleiner Konstrukteur hilft ratterndem Roboter

Boy Lornsen - Robbi, Tobbi und das Fliewatütt Teil 2

Tobias „Tobbie“ Findeisen macht das Beste aus seiner Situation: Statt draußen im herrlichstem Sommerwetter herumzutollen, muss er wegen eines Schnupfens das Bett hüten. Doch statt Trübsal zu blasen, geht er seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Dem Erfinden. Gerade tüftelt er an einem besonders ausgefeilten Projekt herum – dem Bau eines Fliewatüüt. Dieses kann fliegen wie ein Flugzeug, schwimmen wie ein Boot und fahren wie ein Auto. Nach einem langen Tag anstrengenden Konstruierens fallen Tobbie die Augen zu. Doch kurz vor dem Einschlafen zuckt ihm noch ein Gedanke durch den Kopf: „Wer würde ihm das Fliegen beibringen?“




Boy Lornsen - Robbi, Tobbi und das Fliewatütt Teil 1

Kleiner Konstrukteur hilft ratterndem Roboter

Boy Lornsen - Robbi, Tobbi und das Fliewatütt Teil 1

Tobias „Tobbie“ Findeisen macht das Beste aus seiner Situation: Statt draußen im herrlichstem Sommerwetter herumzutollen, muss er wegen eines Schnupfens das Bett hüten. Doch statt Trübsal zu blasen, geht er seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Dem Erfinden. Gerade tüftelt er an einem besonders ausgefeilten Projekt herum – dem Bau eines Fliewatüüt. Dieses kann fliegen wie ein Flugzeug, schwimmen wie ein Boot und fahren wie ein Auto. Nach einem langen Tag anstrengenden Konstruierens fallen Tobbie die Augen zu. Doch kurz vor dem Einschlafen zuckt ihm noch ein Gedanke durch den Kopf: „Wer würde ihm das Fliegen beibringen?“




Louise Arnold - Arthur Unsichtbar und der Schrecken von Thorblefort Castle

Wie man im Geisterreich zum V.I.P. wird

Louise Arnold - Arthur Unsichtbar und der Schrecken von Thorblefort Castle

Tom Golden heißt einer der beiden Helden im Hörbuch „Arthur Unsichtbar und der Schrecken von Thorblefort Castle“ der englischen Autorin Louise Arnold – und sein Nachname ist das einzige, was in Toms Leben golden ist: nach einem Umzug muss er auf eine neue Schule gehen; hier ist er der „Freak Boy“, der Aussätzige der Klasse. Besonders „Big Ben“, Anführer der berüchtigten „Spuckenden Kerle“, hat es auf ihn abgesehen. Jeder Schultag ist für Tom die reine Tortur; jeden Tag wünscht er sich einen Freund, der ihm zur Seite steht.

Eines Tages trifft es ihn besonders hart: auf seinem Nachhauseweg gerät er an Big Bens Gang. Doch statt, wie gewöhnlich, in Tränen auszubrechen, bricht es plötzlich aus ihm heraus: „Du bist nicht groß, du bist nicht schlau und du beeindruckst niemanden, Ben!“ Kaum sind die Worte heraus, bereut Tom es schon, denn Ben IST groß und wird sich diese Widerworte wohl kaum vor seiner Gang gefallen lassen. Das einzige, was Tom nun noch retten könnte, wäre ein Schutzengel – oder ein unsichtbarer Freund.
 




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